SC Eintracht Schkeuditz e.V.

 

 

19.06.16 Frauen holen sich die Meisterschaft

Quelle: www.schkeuditz-frauenfussball.npage.de

In einem atemberaubendem Spiel kämpften zwei Teams mit offenem Visier. Schkeuditz setzte sich verdient durch und ist mit diesem Sieg einen Spieltag vor Schluss quasi (Anm.d.Red.: Das letzte Spiel wird gg die SG Lausen bestritten, der die Frauen keine Chance einräumen. Und sie behielten recht. Auch dieses Spiel ging klar an die Schkeuditzerinnen) Meister.

 

Was kann noch passieren? Eintracht hat drei Punkte und 42 Tore plus auf Verfolger Eutritzsch. Eine 0:1 Niederlage zu Haus gegen Lausen zwingt Eutritzsch zu einer Weltweit beachtlichen Aufholjagd. Bei einem 42:0 gegen den Noch-Meister Wacker Leipzig II kippt die Tabelle. Oder Lausen gewinnt höher. Dann könnten für die Lipsia auch weniger Tore reichen..

Zum Spiel: Bereits nach 25 Sekunden verschoss die Süptitzerin C. Menzel eine erste klare Möglichkeit für den SV Süptitz. Doch der Sportclub fand sich schnell. Mit einem Konter scheiterte A. Stolle an SV Hüterin N. Meinel. In die anschließende Ecke spritzte Svenja Speer rein. Doch reaktionsschnell verdarb die  Hüterin erneut den Freudenschrei der Gäste (6.). Die Heimischen suchten ihre Lücken. Aber Lisa Stolle und Diana Fischer avancierten zu lebendigen Stoppschildern im engeren Zweikampf. Distanzversuche blieben zwar eine Alternative für die Gastgeber, verfehlten aber das Tor oder landeten in den Armen von Kim König. Tanja Kondratow und Susan Kajinowski verfugten die Defensive geschickt, um bei Ballgewinn die Kombinationsmaschine anzuzünden. Da es anderseits im Angriff die eintrainierten Laufwege mit enormen Einsatz berannt wurden, erarbeitete sich Navyblau-Magenta das Chancenübergewicht. Doch noch ließen die Schkeuditzer ihre Möglichkeiten im „Hätte und wenn“. Auch die beste Möglichkeit durch Andrea, Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, zerschellte erst am linken und dann am rechten Pfosten. Zwar hatte Isabell die Nachschussmöglichkeit. Aber leider war sie von der plötzlichen Einsamkeit in Tornähe so überfordert, das sie den Ball neben den Pfosten setzte (35.). Zu Beginn der zweiten Hälfte eröffnete Isi mit einem strammen Schuss die Chancenstatistik. Wieder war die SV Hüterin Sieger (37.). Lotti Sträuber hatte nach einem versteckten Pass von Svenja einen Torschuss aus der Distanz. Doch auch hier meidet der Abschluss den Erfolg (42.). J. SVS antwortete aus der Distanz (44./48.). Jedoch verhallten die Böller in den Weiten der Süptitzer Felder..  Dann wieder Schkeuditz. Tanja brachte eine Ecke auf den Fuß von Lotti. Aber der Fuß den Ball jedoch nicht in Richtung Tor (50.). Eine Minute später war es endlich soweit. Einen weiten Ball, aus der eigenen Hälfte von Lisa, erlief sich Andrea. Und nach einem kurzen Tanz über die rechte Seite, schüttelte sie sich den Führungstreffer aus dem Schuh (51.). Doch dann tobte J.Kniza los und in Richtung Eintracht-Tor. Mit ihrem famosen Solo ließ sie zwei Schkeuditzer Spielerinnen behäbig wie Tabaluga´s Schildkröte Nessaja aussehen. Doch die dritte schappte endlich zu. Dumm nur es war im Strafraum und das Bein der Spielerin. Den fälligen Strafstoß verwandelte S. Eisenmann rechts unten zum Ausgleich (54.). Das Eintracht Sturm-Bataillon war erneut gefordert. Tanja zog mit ihren Pässen aus der Zentrale die Schlinge immer enger. Einen dieser Zuspiele nutzte Andrea zu einen Aufriss der linken Seite. Ihre Flanke auf Isabel hatte allerdings eine Höhe, in der normale Menschen sich beim Erreichen des Balls unweigerlich verknoten.  Doch Isi´s Gummibeine tickten den Ball gefühlvoll ins lange Eck zum 2:1 für den Sportclub (58.). Süptitz gab nicht auf, wollte sich den Skalp nicht kampflos nehmen lassen. Aber der SC stand Felsenfest. Um 15:29 Uhr, nach 4 Minuten Nachspielzeit ist mit dem Schlusspfiff dem SC Eintracht Schkeuditz der Meistertitel nur noch theoretisch abzujagen….

 

SC Eintracht : Kim König, Susan Kajinowski, Lisa Stolle, Diana Fischer (Lisa-Marie Sträuber), Tanja Kondratow, Svenja Speer (Isabell Stephan), Andrea Stolle

 



  14.10.2015    10 Jahre Frauenfussball 

"Können wir es schaffen, jo, wir schaffen es...". Dies war einer der zweifellos in einer kreativen Schöpfungsphase enstandenen Mannschaftsrufe, die die Frauen 10 Jahre lang durchhielten ließ. Entgegen der Sorge des Platzwartes, die Frauen machen eh alles kaputt, und des ein oder anderen Spielers, der sich allgemein um den männlichen Ruf des Fußballsportes sorgen machte, feierten am Wochende reichlich Weiber in der Sporthalle ihr langjähriges Bestehen mit einem Turnier der alten und neuen Spielerinnen, mit ehemaligen Trainern und alternden Groupies. Nach einigen Ehrungen für Gründer und Gründerinnen, ewigen Torschützenköniginnen und besten Beziehungen zum Trainer, wurde unter den Augen eines extrem bestechlichen Schieris der Turniersieger ermittelt. Den "kleinen" Absacker gab es danach in einer örtlichen Kneipe, in der übrigens auch (wieder) der Gründerball bewundert werden kann.

 

 

 

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