SC Eintracht Schkeuditz e.V.

 

                           

 

07.09.16 Warum Gegner keine Namen haben sollten

Quelle: Anja Scheibner

 

Keine Frage, der Gegner hatte gut gespielt. Tolle Pässe und ein Torwart, der sich gerne an der Mittellinie positionierte, um dort als zusätzlicher Feldspieler zu glänzen.

Zusammenspielen, das können wir auch, sogar sehr gut. Das hatte die Mannschaft um Ronny Malz bereits zweimal bewiesen, u.a. gegen Chemie Leipzig, die sich dadurch aus der Pokalrunde verabschieden mussten.

 

 

Aber diesmal standen die Kinder wie erstarrt. Die Abwehr um Max 1 und Max 2 positionierten sich bei Torwart Nico auf der Linie und erwarteten dort den Gegner, der sich ein Torreigen in den ersten Minuten nicht nehmen ließ. Nur langsam erwachten die Kinder aus der Ehrfurchtsstarre. Da war das erste Drittel aber schon rum. Aufgrund der Hitze hatte man sich auf 3 kürzere Halbzeiten geeinigt.

Irgendjemand musste sie dann doch überzeugt haben, das es nur ein Name ist, und siehe da, im zweiten Drittel hielt man gegen und nutzte die Leichtsinnigkeit des gegnerischen Torwarts, um die Kugel ein ums andere Mal im Netz zu versenken.

Dass das letzte Drittel nochmals an den Gegner ging, lag nicht am Einsatz der Eintracht Kinder, sondern dann tatsächlich an der spielerischen Überlegenheit des Gegners.

Was die Schkeuditzer heute gelernt hatten? Ein Name ist nur ein Name.

Wer der Gegner war? Das waren die Kinder von RB Leipzig.

Mehr Bilder zum Spiel gibt es hier.

Dafür vielen Dank an Christian, unserem mannschaftseigenen Fotografen.

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