SC Eintracht Schkeuditz e.V.

 

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+++ Mitgliederversammlung am 08.11.2021 +++

  

 

 

 

+++ SPORTBUZZER - Interview mit Marco Jerome Amborn +++

von Frank Müller // Leipziger Volkszeitung // 05.10.2021 / 10:58 Uhr

 

16 Treffer in sieben Spielen: Marco Jerome Amborn ist der Schrecken der Leipziger Stadtliga. Im SPORTBUZZER-Interview spricht der Torjäger vom Dienst über seine Zeit bei RB Leipzig, seine Ausbeute und seine Aufstiegsaspirationen.

  

Marco Jerome Amborn (re.) geht für Eintracht Schkeuditz auf Torejagd - und das sehr erfolgreich.

© Verein/SPORTBUZZER-Montage

 

Leipzig. Wenn einer 16 Mal in den ersten sieben Spielen der Saison trifft, kickt er vielleicht in der falschen Liga. Warum das Torjäger Marco Jerome Amborn, der für Fußball-Stadtligist Eintracht Schkeuditz zum Schrecken der Stadtliga avanciert, nicht so sieht, gibt der Goalgetter im SPORTBUZZER-Interview preis.

 

SPORTBUZZER: Marco, wo haben Sie mit dem Fußballspielen begonnen und haben Sie schon immer so häufig getroffen?

Marco Amborn: Bei der SG Burghausen habe ich begonnen, bevor mich der FC Sachsen in der E-Jugend zu sich geholt hat. Als Zwölfjähriger bin ich zu RB Leipzig gekommen, wo ich den Nachwuchs bis in die U23 durchlaufen habe. Da habe ich aber noch Linksverteidiger gespielt. Ich bin erst später zum Stürmer geworden. Erst dann war ich stets torgefährlich.

Von RB ging es zurück zur SG Bienitz, in der die SG Burghausen mit aufgegangen war, also bis in die Kreisklasse. Wieso?

Ich hatte mir in einem Spiel für RB den Knöchel inklusive Bänder verletzt. Nach der notwendigen Operation hatte ich weiterhin Schmerzen. Ein Arzt hat mir daraufhin abgeraten, weiter Leistungssport zu betreiben. Und weil ich nach wie vor etliche Freunde bei der SG Bienitz hatte und in Rückmarsdorf aufgewachsen bin, ging ich 2013 mit 20 Jahren quasi dahin zurück. Dort habe ich dann im Angriff gespielt und von da an recht häufig getroffen.

Sie haben für die SG Bienitz 2017/18 sogar beachtliche 41 Tore erzielt, folgerichtig ging es für Sie dann wieder ein Stück aufwärts …

Ja, 2018 hatte mich ein Freund mit zum Probetraining bei der Spielvereinigung genommen, die gerade in die Stadtliga aufgestiegen war. Die haben mich gleich genommen. Kurz darauf sprach mich Tony Seidel von Eintracht Schkeuditz an. Seit Anfang 2020 ist er mein Trainer und seitdem bin ich dort.

Doch offenbar sind Sie in der Stadtliga unterfordert, oder wie erklären sie sich ihre gigantische Torausbeute?

Es ist ja nicht so, dass ich mich allein durchtanken kann, da gehört immer ein Team, eine ganze Mannschaft dazu.

Sie sollen einige Anfragen und Angebote höherklassiger Vereine vorliegen haben. Ist das nicht verlockend?

Es ist schön, eine Art Bestätigung. Andererseits bin ich nicht der Typ, der sich allzu viel damit beschäftigen will. Ich bleibe bei der Stange, fühle mich in Schkeuditz wohl. Ich habe bei wenigen Mannschaften so einen Zusammenhalt erlebt wie bei unserer Eintracht. Außerdem sind wir zu jedem Training fast 20 Mann, und das in der achten Liga. Ich freue mich auch, dass meine Eltern und meine zwei Brüder, die früher selbst gespielt haben, zu jedem Spiel kommen. Und mein Fuß hält auch, nur die Wetterwechsel spüre ich manchmal.

Apropos achte Liga: Sie werden bald 28, wollen Sie mit Ihrem Team in absehbarer Zeit aufsteigen?

Das wollen wir definitiv, wenngleich es momentan sicherlich mindesten zwei heißere Anwärter darauf gibt als uns.

 

Zur Person: Marco Jerome Amborn ist 27 Jahre jung und gebürtiger Zwenkauer, wuchs aber in Rückmarsdorf auf. Dort in der Nähe, bei der SG Burghausen, begann er früh organisiert zu kicken, kam als E-Junior zum FC Sachsen und mit zwölf Jahren zu RB Leipzig, wo er den Nachwuchs bis zur zweiten Mannschaft durchlief. Nach einer schweren Verletzung ging er 2013 mit 20 Jahren zurück zu seinem alten Verein, der unterdessen in der SG Bienitz aufgegangen war. Von da wechselte er 2018 zur SpVgg. 1899 Leipzig. Seit Anfang 2020 spielt er für Stadtligist Eintracht Schkeuditz. Amborn arbeitet als Kraftfahrzeug-Meister.

 

Quelle: SPORTBUZZER - im Original hier nachzulesen

 

 

                                            

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